Kleingärtnerverein "Edelweiss"  e.V. Wuppertal-Elberfeld

gegründet 1950

        

  News

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Dauerinfo zum Döppersberg-Umbau

Neben den doch überwiegend positiven Eindrücken der jüngsten Zeit schreitet die Umgestaltung zwar punktuell voran, aber der entscheidende Durchbruch gelingt dabei noch nicht. Während die Zufahrt zur Parkebene direkt an der B7 noch auf sich warten lässt, wurde jetzt immerhin das Parkhaus unterhalb des Busbahnhofs und neben der Mall mit seinen zwei Ebenen und damit auch die Verbindung Döppersberg > Dessauer Straße zur Südstadt für die Öffentlichkeit frei gegeben. Das großzügig, erfreulich hell und übersichtlich angelegte Parkhaus kann nur von der B7 über den Döppersberg kommend angesteuert werden. Während das Verlassen der Parkebenen auch in Richtung Südstadt möglich sein wird, bleibt die direkte Zufahrt umgekehrt aus der Südstadt zum Hauptbahnhof über diesen Weg künftig dauerhaft verwehrt. Verständlich - es würde den Betrieb des künftigen Busbahnhofs zur sehr beeinträchtigen. Andererseits stellt der seit einem Jahr verfügbare Weg über die neue Bahnhofstraße vom Wuppertaler Süden her zur City oder den Bahnhof eine sehr komfortable Alternative mit nur kurzen Stauphasen dar. Das Tickets für die Park & Kiss-Nutzung (10 Minuten kostenfreies Parken) im neuen Parkhaus Verwendung finden ist organisatorisch vermutlich nicht anders zu lösen und an Flughäfen bereits obligatorisch. Es stört weniger bei der Abholung von Personen, als beim Transport zum Bahnhof hin, hier mag es etwas unbequem erscheinen. Stellt aber bei näherer Betrachtung und ausreichender Logistik nicht wirklich ein Problem dar. Bevor sie seinen Bahnsteig ansteuert, könnte beispielsweise die zum Bahnhof gebrachte Person das Einfahrtticket am nächsten Automaten entwerten lassen und dem Fahrer wieder in die Hand drücken oder der Fahrer begleitet den Bahnfahrenden zum Gleis und entwertet auf dem Rückweg sein Ticket – beide Vorgänge lassen sich dank der Nähe aller Bereiche zueinander in 10 Minuten ohne besonderen Aufwand erledigen.

Die Mall und Wandelhalle ist großzügig gestaltet, weit besser als es vorher am alten Standort jemals der Fall war. Allerdings fehlen für einen Großstadt-Verkehrsknotenpunkt noch einige typische Geschäfte und gastronomische Betriebe sowie natürlich auch das Reisezentrum (aber alles soll noch bis spätestens zum Jahresende kommen). Unglücklich und etwas verloren wirkt auf der großen Stirnwand das doch sehr klein geratene Info-Display der Bahn (ein Relikt aus alten Tagen) mit nur begrenztem Informationsinhalt. Hier besteht ebenso Änderungsbedarf wie auch bei der Gepäckaufbewahrung. Als weiteres Überbleibsel kommt hier die vorher schon reichlich mitgenommene Einrichtung des alten Bahnhofs mit neuem Anstrich versehen zum Einsatz. Beides für ein Einzugsgebiet von mehr als 500.000 Menschen mit Intercity-Anschluss eher unwürdig. Auch der mehrfach kritisierte Bereich für die Taxenanfahrt und die begrenzte Anzahl der Stellplätze (Reduzierung von 16 auf 12) scheint nicht wirklich gut geplant. Hier sollte man sich rechtzeitig (noch während der weiteren Bauphase) mit Nachbesserungen beschäftigen. Mehr Stellplätze und ein größerer Wendehammer wären der sonst sehr gefälligen Gestaltung aus Stein und Grün kaum abträglich. Zum Busbahnhof selbst und der direkten Verbindung unter- wie oberirdisch zu den Zügen kann man hingegen nur gratulieren. Da kommt eine umfassende und zeitgemäße ÖPNV-Komplettlösung auf uns zu, die bei entsprechender Pflege und dauerhafter Innovation der Technik auf Jahrzehnte hinaus nachhaltig sein wird. Die Vorteile und Annehmlichkeiten werden wir als Nutzer noch zu schätzen wissen.